Kernel
Deterministische Grundlage
Identität, Scope, Zustandsübergänge, Autorisierung und Evidenz.
Projekt · AECP
Agenten bauen Vorhandenes neu, Kontext ist teuer, Übersicht geht im Chatverlauf verloren. AECP hält Aufträge, Zuständigkeiten, Ausführung und Nachweise als System außerhalb des Chats. AgnoOS ist die Engine, das Command Center die Oberfläche.
Aufbau
Kernel, Ausführung, Runtime, Graph, Adapter, Kontext, API und Oberfläche bilden eine Kette. Die Domänenkette lautet: Intent → Feature → Work Item → Plan → Workflow → Activity → Run → Evidence.
Kernel
Identität, Scope, Zustandsübergänge, Autorisierung und Evidenz.
Ausführung
Workspaces, Git-Bindung, Leases, Execution Envelopes und Budgets.
Durable Runtime
Steps, Wait/Signal, Retries, Checkpoints, Recovery und Cancellation.
Graph-Projektion
Aus Intents, Work Items, Plänen, Runs, Evidenz, Abhängigkeiten und Blockaden aus den Ereignissen aufgebaut; jederzeit wiederherstellbar, nie zweite Wahrheit.
Agent-Adapter
Ein Adapter je Anbieter.
Ergon
Innerhalb von AECP für Routing und statische Aufgaben, damit teure Modelle nicht für Verwaltungs-Turns bezahlt werden.
Context / Knowledge
Context Packs, Retrieval, Provenance, Freshness, Kompaktierung und Budgetgrenzen.
API / MCP
Commands und Read-Models für CLI, MCP und Oberfläche; unbekannte Capabilities werden fail-closed abgelehnt.
Command Center
Dashboard für Zustand, Aufträge, Runs, Agenten, Ereignisse, Freigaben und Statistiken; umgeht keine Policy.
Die Command-Pipeline lautet: authenticate → validate → expected version → capability → risk → transition → evidence → transaction → event → typed result. Ein Agent setzt nie „fertig“: Kernel, Evidenz und Verifikation entscheiden zwischen abgeschlossen, Verifikation ausstehend oder abgelehnt.
Harnessing
Harnessing legt fest, welche Informationen ein Agent erhält, welche Werkzeuge er nutzen darf, wann ein Mensch entscheidet und woran ein Ergebnis gemessen wird. Auftrag, Scope, Budget und Freigaben machen aus einer offenen Unterhaltung eine überprüfbare Aufgabe.
Prinzip
Die Laufzeit prüft Identität, Voraussetzungen, Rechte und Nebenwirkungen unabhängig vom Modell. Eine menschliche Freigabe autorisiert eine bestimmte Aktion; sie ist weder ein pauschaler Vollzugriff noch ein Beleg für deren Ausführung.
Human-in-the-Loop
Menschen setzen Richtung, entscheiden bei Risiko und geben Wirkungen nach außen frei. Agenten übernehmen begrenzte Arbeit innerhalb des erteilten Mandats.
Prinzip
Der Mensch bestätigt eine bestimmte Aktion oder einen definierten Übergang. Daraus folgt weder dauerhafte Autorität noch der Nachweis, dass die Ausführung erfolgreich war.
Evidence-gated Completion
Ein Agent reicht eine Completion-Behauptung ein. Erst der Zusammenhang aus Arbeitsstand, Ergebnisartefakt, Tests, Evidenz und unabhängiger Verifikation entscheidet über den Zustand.
Prinzip
Veralteter Stand, fehlende Evidenz oder eine verletzte Policy führen zu Verifikation ausstehend oder abgelehnt. Plausible Antworten und beendete Prozesse sind kein Abschlussnachweis.
Execution Graph
Der Execution Graph wird aus Ereignissen aufgebaut und projiziert Intents, Work Items, Pläne, Runs, Evidenz, Abhängigkeiten und Blockaden. Er ist wiederherstellbar und nie eine zweite Wahrheit.
Prinzip
Das Command Center zeigt, wer einen Schritt verantwortet, was belegt ist, was wartet und welche Entscheidung fehlt.
Durable Execution
Steps, Wait/Signal, Retries, Checkpoints, Recovery und Cancellation bilden die dauerhafte Laufzeit. Fachliche Workflow-Semantik bleibt von der konkreten Runtime austauschbar.
Prinzip
Ein Run ist ein konkreter Versuch mit eigenem Zustand, Arbeitsstand und Ergebnis. Kontrollierte Wiederholung und Wiederaufnahme brauchen dafür einen nachvollziehbaren Nachweis.
Context Engineering · RAG
Context Engineering bündelt Context Packs, Retrieval, Provenance, Freshness, Kompaktierung und Budgetgrenzen. RAG liefert Kontext; es ersetzt weder Berechtigungen noch die Prüfung einer Antwort.
Prinzip
Projekt, Zugriff und gültiger Stand definieren die Suche. Zusammenfassungen behalten ihre Quellen; widersprüchliche Aussagen werden an der Originalstelle geprüft.
Aktuelle Bausteine
Bausteine sind hinter Adaptern austauschbar; die Liste beschreibt den heutigen Stand.
Technologie
Kernel in Python · PostgreSQL als kanonischer Zustand mit Event-Log und Outbox · Graph-Projektion aktuell Ladybug (eingebettet) · Durable Runtime aktuell DBOS · lokales Modell aktuell Qwen über llama.cpp · Agent-Adapter aktuell für Codex, weitere Anbieter vorbereitet.
Drei gleichwertige Felder für das Engineering-System: kein Prozentwert, sondern der dokumentierte Arbeitsstand.
Aufbau
Die Bausteine zeigen Verantwortungsgrenzen, keine Reifegradleiter.
Kernel
Identität, Scope, Zustandsübergänge, Autorisierung und Evidenz.
Ausführung
Workspaces, Git-Bindung, Leases, Execution Envelopes und Budgets.
Command Center
Dashboard für Zustand, Aufträge, Runs, Agenten, Ereignisse, Freigaben und Statistiken; umgeht keine Policy.
Dokumentierter Stand
Die Aussagen fassen den intern dokumentierten Engineering-Stand zusammen - ohne öffentliche Verfügbarkeitszusage.
Arbeitsfluss
Die Domänenkette verbindet Intent, Feature, Work Item, Plan, Workflow, Activity, Run und Evidence.
Completion
Ein Agent reicht eine Completion-Behauptung ein; Kernel, Evidenz und Verifikation entscheiden über abgeschlossen, Verifikation ausstehend oder abgelehnt.
Prinzipien
Harnessing, Human-in-the-Loop und Evidence-gated Completion halten Auftrag, Ausführung und Nachweis auseinander.